Marktmissbrauch, Börsenbetrug und Kapitalmarkt-
Compliance

Ort: Kanzlei HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK, Georg-Glock-Straße 4, 40474 Düsseldorf

Termin: Mittwoch, 30. Januar 2019, 18:00 bis 20:30 Uhr

Fachvorträge und Diskussionsrunde u.a. mit Sebastian de Schmidt (Referatsleiter Insiderüberwachung, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin), Andreas Freudenmann (Leiter der Handelsüberwachung, Börse Stuttgart), Dr. André-M. Szesny, LL.M. (Rechtsanwalt und Partner, HEUKING KÜHN LÜER WOJTEK), Dr. Stefan Hirschmann (VÖB-Service GmbH) u.a.m.

Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte im Bereich Compliance, Recht, Regulierung,  Risikomanagement und -controlling, Treasury und Handel

Die Teilnahme ist kostenfrei, um Voranmeldung wird gebeten. Die verfügbaren Plätze sind begrenzt.

Unser Thema:

Die Marktmissbrauchsrichtlinie (MAD II) sowie die EU-Verordnung über Marktmissbrauch (Market Abuse Regulation; MAR) dienen der Bekämpfung von Insiderhandel und Marktmanipulation und definieren strafrechtliche Sanktionen für Compliance-Verstöße im Handelsgeschäft. Für Banken ziehen die regulatorischen Vorgaben eine ganze Reihe organisatorischer Maßnahmen nach sich. Dazu gehören klare Berichtspflichten und Verantwortlichkeiten, die Einbindung der für die Aufdeckung von Marktmissbrauch und Insiderhandel zuständigen Mitarbeiter in die Organisation der relevanten Geschäftsprozesse sowie eine konsequente Untersuchung aufgedeckter Geschäfte und Aufträge inkl. der Einbindung der Internen Revision bei der Untersuchung und Aufarbeitung. Von besonderer Bedeutung ist darüber hinaus die vorgeschriebene Einführung eines automatisierten Überwachungssystems, das sämtliche Geschäftsaktivitäten abdecken muss.

Die Institute müssen Richtlinien und Verfahren dokumentieren, um zu gewährleisten, dass der Handel ihrer Kunden im Einklang mit den Vorschriften und Verfahren der relevanten Handelsplattformen erfolgt, an welche die Aufträge dieser Kunden weitergeleitet werden. Die Compliance-Mitarbeiter müssen schnell verfolgen und reagieren können, die Sicherstellung kontrollierter Meldungen gewährleisten und adäquate Qualifizierungen nachweisen. Zudem müssen direkte Verantwortlichkeiten für die Verdachtsmeldungen definiert und eine integritätsfördernde Unternehmenskultur geschaffen werden.

Wie so etwas gelingen kann, wollen wir gemeinsam mit unseren Gästen und eingeladenen Experten diskutieren. Dazu zählen Fragen nach Bußgeldverfahren, -bemessung und -leitlinien sowie die Kommunikation und Verständigung mit der BaFin als Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörde.

Zur Anmeldung


Dr. Stefan Hirschmann

Dr. Stefan Hirschmann

+49 228 8192-138