Sustainable Finance

Erklärtes Ziel der Europäischen Union ist es bekanntlich, die Wirtschaft nachhaltiger aufzustellen und das Pariser Klimaabkommen umzusetzen, wonach bis zum Jahr 2050 eine europaweite Reduktion der CO2-Emissionen auf netto null erreicht werden soll. Hierfür geht die Kommission von einem zusätzlichen Investitionsbedarf von 260 Mrd. EUR pro Jahr aus und in der Konsequenz werden allen voran Banken sowie Investoren stärker in die Pflicht genommen, denn die Finanzindustrie ist eine der Hauptschlagadern der Wirtschaft. In der Bankenbranche gibt es weithin ein klares Bekenntnis für diesen nachhaltigen Wandel, obgleich die Institute vor einer neuen und massiven Regulierungswelle stehen. Die Mobilisierung der Finanzmärkte für die Finanzierung eines nachhaltigen Transformationsprozesses ist bereits in vollem Gange.

Herzstück dieser Sustainable Finance-Regulierung ist die Taxonomie, ein Rahmenwerk, in dem die EU-Kommission technisch detailliert und verbindlich festlegen will, welche Tätigkeiten als nachhaltig gelten dürfen. Im Kern geht es darum, Aktivitäten von Unternehmen (Wirtschaftsaktivitäten) anhand von Nachhaltigkeitskriterien zu bewerten und einzuordnen und diese Informationen Finanzmarktakteuren zur Verfügung zu stellen. In der Folge wird es darum gehen, entsprechendes Know-how aufzubauen, Personal bereitzustellen oder die IT-Systeme anzupassen. Letztlich hat der Prozess der Umsetzung entsprechender Nachhaltigkeitsstrategien Auswirkungen auf die gesamte Unternehmensorganisation. 

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