13.07.2021

Abschlussprüferwechsel professionell umsetzen

Für Unternehmen von öffentlichem Interesse regelt die EU-Abschlussprüferverordnung bereits seit mehreren Jahren eine Beschränkung der Laufzeit des Abschlussprüfermandates auf zehn Jahre. Mit dem FISG, dem Gesetz zur Stärkung der Finanzmarktintegrität, ist nun aber de facto eine Laufzeitbegrenzung für Unternehmen eingeführt worden, die nicht von öffentlichem Interesse sind. Was Unternehmen beachten müssen, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in einem aktuellen Communiqué zusammengefasst.

Unternehmen, die der Aufsicht nach dem Kreditwesengesetz (KWG), dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) oder dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) unterliegen, müssen den Abschlussprüfer der BaFin anzeigen. Der Gesetzgeber knüpft damit an die Ermächtigung der BaFin an, verlangen zu können, dass ein Unternehmen einen anderen als den angezeigten Abschlussprüfer bestellt. Auf diese Weise berücksichtigt er die Besonderheiten des Aufsichtsrechts. In der Regel ist der Prüfungszweck der Abschlussprüfung künftig als gefährdet anzusehen, wenn zum mindestens elften Geschäftsjahr in Folge derselbe Prüfer die Abschlussprüfung vornimmt. Damit sind die betreffenden Unternehmen angehalten, spätestens nach zehn aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren ihren Abschlussprüfer zu wechseln.

VÖB-Service unterstützt seine Kunden seit vielen Jahren dabei, den passenden Abschlussprüfer gem. §319 HGB rechtssicher und wirtschaftlich auszuwählen. Durch den gesamten Auswahlprozess werden Unternehmen von dem Vergabeteam von VÖB-Service begleitet, das die Ausschreibungspflicht prüft, Verantwortlichkeiten klärt und die Vergabe rechtskonform zur EU-Abschlussprüferrichtlinie durchführt. 
Mehr Infos erhalten Sie hier.

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Wolf
+49 228 8192-134
andreas.wolf[at]voeb-service.de