BANKENNETZWERK spezial "Reputationsrisiken bei Nachhaltigkeit und Social Governance"

im Rahmen des VSK 20.21

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Beschreibung

Zum Abschluss des digitalen VSK 20.21 findet eine Sonderedition des BANKENNETZWERKs zum Thema "Reputationsrisiken bei Nachhaltigkeit und Social Governance" statt.

Nachhaltigkeit ist für Unternehmen das entscheidende Thema der nächsten Jahre und die gesamte Wirtschaft steht vor einem maximalen Transformationsprozess, der hohe Investitionen erfordern und das Personal, das Risikomanagement, die IT und die gesamte Unternehmensorganisation fordern wird. Der EU-Aktionsplan für die Finanzierung nachhaltigen Wachstums und der European Green Deal zeichnen den Pfad für die künftige Ausgestaltung der regulatorischen Rahmenbedingungen vor, denen vor allem die Kreditwirtschaft unterliegt. Banken und Investoren haben mit der bewussten Steuerung von Geldströmen einen enormen Einfluss auf die nachhaltige Transformation der Gesamtwirtschaft und sollen Finanzströme explizit stärker in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten lenken. Daraus ergibt sich ein entsprechender Handlungsbedarf in verschiedenen Dimensionen, nicht zuletzt mit Blick auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Wer sich nicht an die neuen Gegebenheiten anpasst, der verliert möglicherweise massiv an Geschäftschancen und Reputation. Und doch kann es ganz unterschiedlich sein, wie Unternehmen Nachhaltigkeit annehmen, das Thema interpretieren, nutzen und aktiv gestalten. Und vor allem: wie sie ihre Ziele und Maßnahmen strategisch planen. Nur weil eine Investition „grün“ ist, heißt das noch lange nicht, dass sie risikoarm oder gar risikofrei ist. Hier wird das Risikomanagement der Institute gefordert sein, denn von der Bankenaufsicht wird es keine Aufforderung geben, ab sofort nur noch Kredite für grüne Wirtschaftsaktivitäten zu gewähren. Dies ist eine Frage der Unternehmensstrategie und der Umsetzungsbereitschaft der Taxonomie, dem Herzstück der EU-Sustainable Finance-Regulierung. Damit die EU-Taxonomie greifen kann, werden die Unternehmen zu einer ausgeweiteten Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet. Statt bislang 11.000 Unternehmen unterliegen künftig rund 50.000 Unternehmen den EU-Offenlegungspflichten, die mit internationalen Standards (IFRS) kompatibel sein sollen.

Inhalte

Diskussionsrunde mit:

 

  • Michaela Valdivia, Direktorin, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB
  • Yvonne Quint, Partnerin, BearingPoint
  • Dr. Andreas K. Gruber, Leiter Public Affairs & Nachhaltigkeit, Deutsche Kreditbank AG
  • Thomas Grotowski, Projektleiter Sustainable Finance, UniCredit Bank AG
  • Dr. Stefan Hirschmann, Mitglied der Geschäftsleitung, VÖB-Service GmbH

Teilnehmerkreis

Termine & Orte

29.09.2021, 13:45-14:40
online
Seminarnummer 21BNW62446

Bonus

Ab 2. Teilnehmer oder ab 2. Buchung eines Teilnehmers im gleichen Jahr 10 % Rabatt!

Ihr Ansprechpartner
Dr. Stefan Hirschmann

Dr. Stefan Hirschmann

+49 228 8192-138

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Dauer
1 Tag
Seminarsprache
Deutsch
Bemerkung

Diese BANKENNETZWERK-Veranstaltung findet virtuell in unserer eignen Veranstaltungsplattform statt. Hier haben Sie die Möglichkeit, jederzeit zwischen den parallel stattfindenden Live-Streams der einzelnen Themengebiete zu wechseln. Ohne technische Hürden können Sie so die für Sie thematisch gerade interessantesten Beiträge gezielt ansteuern. Der Schwerpunkt unseres VSK 20.21 liegt in diesem Jahr auf den Themen Sustainable Finance, Digitalisierung, Non-Financial-Risk, Immobilien und Derivate & Recht

Gebühr
149,00 EUR (umsatzsteuerfrei gemäß §4 Nr. 22a UStG)