virtuelle VÖB-Fachtagung "Neue Entwicklungen in der Bankenaufsicht und der Bankenregulierung"

Beschreibung

Die bedeutenden Rahmenwerke zur Bankenaufsicht und Bankenregulierung sind in den letzten Jahren weiterentwickelt worden, wie z. B. Basel III, die CRD V und die CRR II. Damit verbunden hat die Komplexität dieser Regelwerke weiter zugenommen. In der Konsequenz sind die Institute gefordert, neue quantitative und qualitative Vorgaben umzusetzen. Daran hat auch die Corona-Krise grundsätzlich nichts geändert. Trotz der Erleichterungen, die den Instituten während der Krise von den Aufsichtsbehörden gewährt wurden, müssen einige neue Anforderungen demnächst umgesetzt werden.

Auch im dreizehnten Jahr nach Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise bleiben wir deshalb unserem Vorhaben treu, im Rahmen einer Fachtagung über aktuelle und geplante Schwerpunkte der Bankenaufsicht und der Bankenregulierung zu berichten. Dafür konnten wir wieder ausgezeichnete Spezialisten aus Aufsicht und Praxis als Referenten gewinnen. Die Fachtagung bietet eine hervorragende Möglichkeit, sich umfassend über die aktuellen regulatorischen Entwicklungen zu informieren.

Inhalte

Tagesordnung 01.12.2020 *:

Begrüßung und Moderation
Carsten Groß, Direktor, Bereichsleiter Bankenregulierung, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB

Überblick über die aktuellen Entwicklungen
Christian Denk, Leiter der Abteilung Bankenaufsichtsrecht und internationale Bankenaufsicht, Deutsche Bundesbank

Neuerungen im Rahmen des Risikoreduzierungsgesetzes
Dr. Axel Neumann-Duesberg, Syndikusrechtsanwalt, Grundsatzfragen und Gremien, HASPA Finanzholding

Der neue Kreditrisiko-Standardansatz
Jochen Flach, Abteilung Bankenaufsichtsrecht und internationale Bankenaufsicht, Deutsche Bundesbank

Aufsicht in und nach der Krise
Max Simontowitz, Stabsstelle SSM-Bankenaufsicht und JST-Koordination, Deutsche Bundesbank

Der neue Standardansatz für Kontrahentenausfallrisiken
Claus Rösler, Group Finance Aufsichtsrecht Grundsatzfragen, DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank

COVID-19 und die Notwendigkeit einer Verzahnung von Non Financial Risk am Beispiel von Business Continuity Management und Controlling Operationeller Risiken
Bodo Schmidt, Leiter Operationelle und Reputationsrisiken in der Abteilung Konzern-Risikocontrolling, und Thorsten Scheibel, Leiter Auslagerungen und Sicherheit, DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank

 

Tagesordnung 02.12.2020 *:

Begrüßung und Moderation
Dr. Ralf Hannemann, Direktor, Bereichsleiter Bankenaufsicht und Finanzen, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB

Sechste MaRisk-Novelle: Überblick über die geplanten Anpassungen
Dr. Thorsten Kelp, Regierungsdirektor, Referatsleiter BA 54, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

MaRisk-Novelle aus Sicht der Kreditwirtschaft
Dr. Ralf Hannemann, Direktor, Bereichsleiter Bankenaufsicht und Finanzen, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB

Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken
Christian Elbers, LL.M., Referat IFR 6 Bankenaufsicht international, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

BAIT-Novelle
Dr. Frank Beekmann, Stellvertretender Referatsleiter GIT 3, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch
Thomas Hornung, Risikocontrolling, NRW.BANK

TIBER-Umsetzung in Deutschland
Teresa Terpstra, TIBER Cyber Team, Deutsche Bundesbank

 

* Änderungen / Ergänzungen vorbehalten!

Teilnehmerkreis

Die VÖB-Fachtagung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in der Bankenaufsicht und Bankenregulierung gewinnen möchten.

Buchungsinfo

Die Tagung findet ONLINE statt. Die Online-Teilnehmenden sind mit den Referenten in Echtzeit mit Video und Audio vernetzt. Durch unsere moderne Webinartechnik wird eine synchrone Kommunikation sowie ein wechselseitiger Kontakt zwischen allen Beteiligten ermöglicht.

Ihr Ansprechpartner
Kathleen Weigelt

Kathleen Weigelt

+49 228 8192-221

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Dauer
2 Tage
Seminarsprache
Deutsch
Gebühr
850,00 EUR (umsatzsteuerfrei gemäß §4 Nr. 22a UStG)